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Mit Teamarbeit zum Erfolg:
Norddeutsches Team tritt bei Mathe-Wettbewerb "Baltic Way" an
Gewinnen können sie nur gemeinsam: Fünf Matheasse aus Norddeutschland treten vom 3. bis 7. November beim „Baltic Way“ an – dem einzigen internationalen Mathematik-Wettbewerb, bei dem es ausschließlich um die Teamleistung geht. Alle fünf sind Preisträger der bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe. Beim „Baltic Way“ in Greifswald messen sie sich nun mit den besten Nachwuchsmathematikern der Ostseeküste.
31.10.2011, Greifswald
Elf Länder entsenden ihre Teams zum „Baltic Way“. Da sich der Wettbewerb an die Ostseeanrainerstaaten richtet, rekrutiert sich die deutsche Mannschaft aus Schülerinnen und Schülern, die aus den Küstenbundesländern stammen:
Im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald stellen sie sich nun der internationalen Konkurrenz: In viereinhalb Stunden müssen sie 20 Aufgaben aus den Bereichen Geometrie, Algebra, Arithmetik und Diskreter Mathematik lösen. Das Anspruchsniveau reicht fast an das der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) heran. Im Gegensatz zur IMO ist beim „Baltic Way“ aber nicht nur mathematischer Scharfsinn, sondern auch Teamarbeit gefragt. Die Teilnehmer müssen die Aufgaben untereinander verteilen, bearbeiten und die Lösungen besprechen.
Die drei besten Teams werden am Sonntag, 6. November, in der Aula der Uni Greifswald geehrt. Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern und sein Institut für Qualitätsentwicklung (IQMV) sichern die Organisation und Durchführung dieses internationalen Wettbewerbs ab.
Der mathematische Teamwettbewerb entstand im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen der drei baltischen Länder: 1989 bildeten zwei Millionen Demonstranten den „Baltic Way“ - eine 600 Kilometer lange Menschenkette, die von Vilnius über Riga bis nach Tallin führte. Um die Verständigung im baltischen Raum zu fördern, fand 1990 erstmals der gleichnamige Mathematik-Wettbewerb statt. Er wird seither jedes Jahr in einem anderen Teilnehmerland ausgetragen. Für das Gastgeberland stehen die Erfolgschancen gut: Deutschland hat es beim „Baltic Way“ bisher zweimal auf den 2. Platz geschafft.
Durch die bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe werden Talente in Deutschland frühzeitig gefördert. Träger der bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe ist Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, das auch den Bundeswettbewerb Mathematik durchführt. Veranstalter der Mathematik-Olympiaden ist Mathematik-Olympiaden e.V. Bildung & Begabung ist eine Initiative des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft und wird maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Elf Länder entsenden ihre Teams zum „Baltic Way“. Da sich der Wettbewerb an die Ostseeanrainerstaaten richtet, rekrutiert sich die deutsche Mannschaft aus Schülerinnen und Schülern, die aus den Küstenbundesländern stammen:
- Robin Fritsch (Lehrte, Niedersachsen)
- Kristina Klein (Hamburg)
- Johann Mattutat (Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern)
- Adrian Riekert (Pinneberg, Hamburg)
- Jonas Wolter (Glückstadt, Schleswig-Holstein)
Im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald stellen sie sich nun der internationalen Konkurrenz: In viereinhalb Stunden müssen sie 20 Aufgaben aus den Bereichen Geometrie, Algebra, Arithmetik und Diskreter Mathematik lösen. Das Anspruchsniveau reicht fast an das der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) heran. Im Gegensatz zur IMO ist beim „Baltic Way“ aber nicht nur mathematischer Scharfsinn, sondern auch Teamarbeit gefragt. Die Teilnehmer müssen die Aufgaben untereinander verteilen, bearbeiten und die Lösungen besprechen.
Die drei besten Teams werden am Sonntag, 6. November, in der Aula der Uni Greifswald geehrt. Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern und sein Institut für Qualitätsentwicklung (IQMV) sichern die Organisation und Durchführung dieses internationalen Wettbewerbs ab.
Der mathematische Teamwettbewerb entstand im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen der drei baltischen Länder: 1989 bildeten zwei Millionen Demonstranten den „Baltic Way“ - eine 600 Kilometer lange Menschenkette, die von Vilnius über Riga bis nach Tallin führte. Um die Verständigung im baltischen Raum zu fördern, fand 1990 erstmals der gleichnamige Mathematik-Wettbewerb statt. Er wird seither jedes Jahr in einem anderen Teilnehmerland ausgetragen. Für das Gastgeberland stehen die Erfolgschancen gut: Deutschland hat es beim „Baltic Way“ bisher zweimal auf den 2. Platz geschafft.
Durch die bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe werden Talente in Deutschland frühzeitig gefördert. Träger der bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe ist Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, das auch den Bundeswettbewerb Mathematik durchführt. Veranstalter der Mathematik-Olympiaden ist Mathematik-Olympiaden e.V. Bildung & Begabung ist eine Initiative des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft und wird maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.