Acht Jugendliche sind Deutschlands neue Mathe-Champions

Bundeswettbewerb Mathematik 2025

Die neuen großen Mathematiktalente des Landes stehen fest: Acht Schülerinnen und Schüler haben sich im Finale des Bundeswettbewerbs Mathematik durchgesetzt. In der dritten und letzten Wettbewerbsrunde überzeugten sie in Fachgesprächen mit erfahrenen Mathematikerinnen und Mathematikern. Nun werden die Jugendlichen in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen und forschen im Sommer gemeinsam mit Weltklasse-Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn.

Sie sind die größten Mathe-Talente von rund 1.400 Jugendlichen, die 2025 am Bundeswettbewerb Mathematik teilgenommen haben. Nach zwei Hausaufgabenrunden und einem finalen Fachgespräch können sich nun diese acht Ausnahmetalente erstmalig Bundessiegerin bzw. Bundessieger nennen: 

  • Ilsa Freysoldt (Düsseldorf)
  • Juri Kobyzev (Schwalbach)
  • Nikola Kostadinov (Erlenbach a.M.)
  • Grigorii Kukanov (München)
  • Elias Kußmaul (Böblingen)
  • Cornelius Ley (Berlin)
  • Daris Mohammadzadeh (Mainz)
  • Jannis Rieken (Ulm)

Neben den erstmaligen Bundessiegern haben neun Bundessiegerinnen und Bundessieger aus den Vorjahren erneut ihr Können unter Beweis gestellt. Mit einem 1. Preis in der zweiten Hausaufgaben Runde dürfen sie sich zu den mehrmaligen Bundessiegern zählen. Über den zweiten Bundessieg dürfen sich Poyraz Coşkun (Berlin), Benjamin Graf (Naila), Johannes Jacob (München) und David Lindenthal (Nürnberg) freuen. Ihren dritten Titel feiern Leonard Kottisch (Oldenburg), Philip Trebst (Köln) und Antonia Zerbs (München). Zum vierten Mal darf sich Lars Krabbenhöft (Höchstadt) Bundessieger nennen. Alexander Koblbauer (Simbach a. Inn) errang nach den Jahren 2021, 2022, 2023 und 2024 in diesem Jahr bereits seinen fünften Titel in Folge. Die feierliche Preisverleihung wird am 21. April in München stattfinden.  

Mit ihrem Sieg erhalten die Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker eine umfassende finanzielle und ideelle Förderung durch die Studienstiftung. Auf eine besondere Herausforderung können sich die erstmalig ausgezeichneten Talente freuen: Sie dürfen im Sommer vier Wochen lang mit mathematischen Koryphäen aus aller Welt am renommierten Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn forschen. Diese Auszeichnung setzt normalerweise eine Promotion oder Habilitation voraus.

Patrick Bauermann, Leiter der Geschäftsstelle des Bundeswettbewerbs Mathematik: „Ihre Leistung steht für eine Art zu denken, die weit über Mathematik hinausträgt: Aus dem Unübersichtlichen ein klares Bild machen, Argumente sauber prüfen und kreative Ideen entwickeln. Der Wettbewerb zeigt, wie Unterricht und außerschulische Förderung sich gegenseitig verstärken können – und wie viel Potenzial in Jugendlichen steckt, wenn man ihnen anspruchsvolle Fragen zutraut.“

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Patrick Bauermann
Matthias Bunk