50 Jahre Bundeswettbewerb Mathematik

2020 feiern wir einen runden Geburtstag: Der Bundeswettbewerb Mathematik wird 50. Seit 1970 begeistert der Wettbewerb mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Berufsmathematikerinnen und -mathematiker gleichermaßen mit herausfordernden Aufgaben. Interessante Infos, Zahlen und Fakten aus diesen fünf Dekaden sowie drei besonders knackige Jubiläumsaufgaben finden Sie auf der Jubiläums-Sonderseite.
Drei Aufgaben zum Jubiläum

Drei Aufgaben zum Jubiläum

Der Aufgabenausschuss hat aus dem Aufgabenpool drei besonders harte Nüsse ausgesucht, die darauf warten, von Ihnen geknackt zu werden.


Teilnehmen dürfen alle Mathematik-Begeisterten jeden Alters, ob ehemalige Teilnehmer, aktuelle Teilnehmer oder Wettbewerbsneulinge. Bitte senden Sie Ihre Lösungen zu einer oder mehreren Aufgaben per E-Mail an info@bundeswettbewerb-mathematik.de oder an unsere Postadresse in Bonn.

Unter den richtigen Lösungen werden fünf Überraschungspakete mit den schönsten Preisen aus 50 Jahren Bundeswettbewerb Mathematik verlost. Besondere Lösungen werden auf der Webseite des Wettbewerbs veröffentlicht.

Chronik

  • 1970
Ausschreibung erster Bundeswettbewerb Mathematik
  • 1972
Gründung der Gremien Kuratorium (heute Beirat), Aufgabenausschuss und Auswahlausschuss als organisatorisches Grundgerüst
  • 1977
Erste Teilnahme von Preisträgern an der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO)
  • 1980
Der Verein Modellversuche im Bildungswesen (später Bildung & Begabung gGmbH) wird neuer Träger des Wettbewerbs
  • 1983
Gründung der heutigen Geschäftsstelle
  • 1984
Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft wird Förderer
  • 1986
Erstes Bundessiegernachtreffen im Jugendheim auf der Loreley; seitdem jährlich von den Bundessiegern in Eigenregie organisiert
  • 1986
Gerd Faltings (Bundessieger 1970 / 71) erhält als erster Deutscher die Fields-Medaille


  • 1988
Erstmalig werden Gruppenarbeiten in der ersten Runde zugelassen
  • 1989
30. Internationale Mathematik-Olympiade in Braunschweig
  • 1995
25-jähriges Jubiläum des Wettbewerbs
  • 2000
Gründung der Korrekturkommission als eigenständiges Gremium
  • 2003
Vierte IMO-Goldmedaille für Christian Reiher – heute auf Rang 5 der IMO-Hall of Fame


  • 2007
Die Kultusministerkonferenz befürwortet die Teilnahme am Wettbewerb
  • 2007
Gründung der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe als Kooperationsprojekt mit der Mathematik-Olympiade
  • 2008
Sonderwettbewerb „Aufgaben von Schülern für Schüler“ anlässlich des Jahres der Mathematik
  • 2009
50. Internationale Mathematik-Olympiade in Bremen
  • 2011
Empfang der Bundessieger bei Bundespräsident Christian Wulff
  • 2011
Vierte IMO-Goldmedaille für Lisa Sauermann – heute auf Rang 3 der IMO-Hall of Fame


  • 2013
Lisa Li wird mit ihrem siebten Bundessieg alleinige Rekordhalterin
  • 2016
Veröffentlichung der ersten Auflage „Bundeswettbewerb Mathematik – die schönsten Aufgaben"
  • 2018
Peter Scholze (Bundessieger 2003 - 2007) erhält als zweiter Deutscher die Fields-Medaille


    50 Jahre BWM
    • 50 Jahre BWM
    • 1566,2 KB
    Die Jubiläumsbroschüre als PDF
    Patrick Bauermann

    Patrick Bauermann

    • Leiter Bundesweite Mathematik-­Wettbewerbe
    • (02 28) 959 15-20

    Konrad Hünerfeld

    Konrad Hünerfeld

    • Leiter Kommunikation und Strategie
    • (0228) 959 15-62

    1970 fing alles an: Der Stifterverband rief mit dem Bundeswettbewerb Mathematik einen Schülerwettbewerb zur Förderung des mathematischen Nachwuchses ins Leben. Ging es anfangs in erster Linie um die Unterstützung und Ausbildung von Lehrern und Fachkräften für die Wirtschaft, sind heute Entwicklung und Ausbau von Teamfähigkeit und die Heranführung von Mädchen an die Mathematik weitere zentrale Anliegen des Wettbewerbs.

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    Wer in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik einen ersten Platz belegt, darf am Kolloquium teilnehmen - dem großen Finale des Wettbewerbs. Hier führen die Teilnehmenden ein knapp einstündiges Fachgespräch mit einem Mathematiker bzw. einer Mathematikerin aus Universität und Schule. Auf der Basis dieser Gespräche werden die Bundessieger ausgewählt.

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    Herausfordernde Aufgaben, die Spaß machen und zum Knobeln einladen, sind das Herzstück des Bundeswettbewerbs Mathematik. In den beiden Hausaufgabenrunden werden jeweils vier Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen der Elementarmathematik (Geometrie, Kombinatorik, Zahlentheorie, Algebra) gestellt. Sie müssen jeweils in zwei bis drei Monaten in Hausarbeit selbstständig gelöst und schriftlich ausgearbeitet werden.

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    Frauen und Mathe - das ist eine gute Formel! Im Laufe der Jahre ist der Anteil der Mädchen, die beim Bundeswettbewerb Mathematik mitmachen, stetig gestiegen. Heute ist rund ein Drittel der Teilnehmer weiblich. Auch der Rekord für die meisten Bundessiege wird von einer Mathematikerin gehalten: Lisa Li aus Münster war zwischen 2007 und 2013 gleich siebenmal erfolgreich.

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